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Irland - Reisevorbereitung

Die Frage nach dem richtigen Equipment für die Outdoor- bzw. Landschaftsfotografie stellt sich sehr häufig, die mich inzwischen auch erreicht hat. Es geht nach Irland. Wir werden viel zu Fuß unterwegs sein. Also, was nehme ich da alles mit?

Als Transportesel habe ich mich für die Manfrotto Professional Slingtasche 50 MB-S-50BB entschieden. Sie geht mit ihren Außenmaßen noch als Handgepäck im Flugverkehr durch und ich muss die 10 kg-Grenze bei Aer Lingus beachten.

Neben der EOS 70D kommen das Tamron 15-30mm F/2.8 sowie das Canon EF 24-105mm F 4.0 zum Einsatz. Testen werde ich nun auch erstmals den Tragekomfort der Cotton Carrier Weste. Bei Regen kann ich mir problemlos ein Cape überwerfen und die Kamera ist geschützt. Zusätzlichen Schutz erhoffe ich mir von der Schutzhülle von Peak Design Shell L. Auch die kommt zum ersten Mal zum Einsatz.

Als Reisestativ verwende ich das Rollei Compact Traveler Mini M-1 mit einer maximalen Traglast von 8kg.

Pol- und Graufilter sind ebenso an Bord, sowie mehrere 64GB SD-Speicherkarten in einer staub- und wassergeschützten Box, Ersatzakku, Fernauslöser, eine LED-Taschenlampe und der Outdoor Powerbank RAVPower10050 mAh 3,4A zur Aufladung des Smartphones. Die Nutzung von GPS und Maps.me braucht eben Strom.

Originaltöne fange ich mit dem Zoom H1 MB Stereo Audiorekorder ein. 

Die 10 kg-Grenze habe ich damit noch einhalten können.

Update 24.01.2017

Die große Erkenntnis der Irlandreise war, dass der irische Regen mit dem in Deutschland nicht einmal ansatzweise vergleichbar ist. Nur die Peak Design Skell konnte den Wassermassen standhalten. Wasserdicht ist nicht mit regendicht zu vergleichen.Die Profis in unserer Reisegruppe sprachen von 2.000 mm Wassersäule aufwärts. Der Fotograf sollte deshalb auch an sich denken und sich vernünftige Outdoorbekleidung zulegen, sonst wird das Fotografieren echt zur Qual. Die Regencapes der Rucksäcke hatten keine Chance. Meine Canon hat das alles dennoch gut weggesteckt, aber mit diesen Erfahrungen bedarf ein neuerlicher Tripp in solche Regionen einer massiven wettergerechten Aufrüstung.

Der richtige Fotorucksack für Flugreisen

Flugreisen sind für Fotografen immer eine logistische Herausforderung. Wie groß und schwer darf der Fotorucksack sein, um noch als Handgepäck durchzugehen? Das hängt zunächst von der Fluglinie ab. Einheitliche Richtlinien gibt es zwar, jedoch weicht die eine oder andere Airline gern mal davon ab.

Die Lufthansa erlaubt Maße bis 55x40x23 cm bei 8kg Gesamtgewicht. Aer Lingus gibt 55x40x24 cm und 10kg vor. Mein Tamrac 5789 Evolution 9 misst 50x33x28 cm und wiegt schon allein 2,3 kg. Bei voller Ladung sollten 8 bzw. 10 kg mit Sicherheit übertroffen werden.

Also habe ich eine Alternative gesucht. Auf manfrotto.de bin ich dabei auf ein Mai-Special gestoßen und habe mir bei 50% Preisnachlass die Professional Slingtasche 50, 41x28x26 cm und 1,6 kg bestellt.


Von der Größe und Handling her sollte der Slingrucksack ausreichend sein, dass notwendige Equipment zu verstauen.

Update 13.12.2016
Die Irlandrundreise ist inzwischen Geschichte. Bei beiden Flügen gab es mit der Slingtasche von Manfrotto keine Probleme am Flughafen. Durch bzw. in das Testgestell hätte sie aber nicht gepasst. Nun wird es 2017 wieder spannend. Es geht nach Namibia und Air Namibia gibt 8kg und eine maximalen Größe von 55x38x20cm vor. 20cm Tiefe ist verdammt wenig.

Der Capture von Wolffepack Deutschland - mein Neuzugang 2017 - erfüllt mit seinen Abmessungen: 46cm x 31cm x 18cm und 26L Fassungsvermögen diese Anforderungen.

Update 06.08.2019

Für den Namibiaflug hatte ich mich dann doch für den Manfrotto entschieden. Es gab keinerlei Probleme. 2019 geht es nach Südafrika. South African Airline gibt bei 8kg eine Größe von 56 cm(H) x 36cm (B) x 23cm (T) vor.

Update 17.09.2019

Mit dem Tamrac Evolution 9 gab es weder bei der Lufthansa noch bei South African Airways Probleme. In Leipzig musste ich das Handgepäck wiegen lassen. 8,1 kg waren okay,aber in die Prüfschablone passte er nicht hinein. Moniert wurde das aber nicht. Zum Glück!