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Warum Lightroom?

Nun ja, wer mit dem RAW-Format arbeiten möchte, benötigt ein Programm, welches RAW-Dateien erkennt und bearbeiten kann. Für Windows ist die Anzahl erstaunlich überschaubar. Adobe Photoshop mit Camera RAW kam schon aus Kostengründen nicht in Betracht. Letztlich musste ich mich zwischen Silkypix, ACDsee Pro oder Lightroom für Windows entscheiden. Bei Lightroom hat mich das Gesamtpaket und das Preis-/Leistungsverhältnis überzeugt. Eine Entscheidung die ich bis heute nicht bereut habe.

Mir steht eine übersichtliche, frei konfigurierbare Bibliothek, ein Entwicklungs- und ein Veröffentlichungstool zur Verfügung. Drucken ist wohl nur was für Profis. Das Buchmodul habe ich inzwischen ebenfalls ausprobiert. Was will der Fotoamateur mehr?

Zwischenzeitlich hatte ich das Web-Modul zur Gestaltung einer Webseite genutzt. Das war nicht so ganz, wie ich mir das vorstellte und bin deshalb auf das Fotoblog-System von Koken umgestiegen.

Die Entwicklung von Lightroom geht weiter. Derzeit ist die Version 5.5 die aktuellste. Lightroom mobile nutze ich nicht, dass es das Adobe Cloud-Abo voraussetzt und sich eher an Profis richtet, die von unterwegs schnell und unkompliziert Kunden-Portfolios erstellen müssen.

Maßgebend in Lightroom ist die non-destruktive Bildbearbeitung. Die Originaldateien bleiben immer erhalten, so dass ich in der Bildbearbeitung völlig frei bin.

Warum RAW?

Warum ich das digitale Rohformat verwende? Es gibt dafür zwei Gründe. Der eine ist, dass ich mit Sicherheit nicht perfekt bin und manche Fotos eigentlich in die Tonne gehören. Das RAW-Format gibt mir die Möglichkeit, eigene Fehler zu korrigieren. Der andere ist die unglaubliche Möglichkeit, bis auf die Schärfe im Nachhinein kreativ das Foto zu entwickeln. Bilder sagen bekanntlich mehr als tausend Worte. Hier mal ein praktisches Beispiel:

Und? Zuviel versprochen? Genau deswegen habe ich mich für RAW entschieden. In Lightroom gibt es darüber hinaus diverse Presets und Entwicklungsvorgaben, die den Workflow noch etwas einfacher gestalten. Diese sind abänderbar und somit ist genügend Raum für Individualismus. Probiert es doch einfach mal aus. Zu stark über- oder unterbelichtete Fotos kann auch das RAW-Format nicht retten. Grundsätzlich gilt, lieber unterbelichten. Fotografiert mal gegen die Sonne. In der Nachbearbeitung werdet ihr feststellen, dass keinerlei Bild-/Farbinformationen vorhanden sind. Also bleibt alles weiß.

Was machst Du eigentlich mit den vielen Bildern?

Diese oder ähnliche Fragen bekomme ich sehr häufig gestellt. Die Antwort ist nicht so einfach. Natürlich mache ich aus den Fotos Diashows, Fotobücher, Einzelausdrucke, Veröffentlichung in Facebook und zuletzt hier auf meiner Webseite. Ja und manchmal braucht man eben auch mal ein persönliches Geschenk. Aber das ist noch nicht alles. Ein digitales Bildarchiv ist für den Privatbereich genauso interessant wie im gewerblichen oder künstlerischen Bereich. Mit dem ständigen Um- und Ausbau unseres Hauses werden die wesentlichen Baumaßnahmen fotografisch festgehalten. Dasselbe trifft auch für das gesamte Grundstück zu. Daneben kommt unser Goldi auch fotografisch voll zur Geltung. Das Lieblingshaustier ist neben der eigenen Familie auch das beste Model. Mit Bildern kann man wunderschön Erinnerungen festhalten und Dank der Meta-Daten auch wie eine Art Tagebuch führen. Nimmt man noch die GPS-Daten hinzu, ist im Zusammenspiel aller Möglichkeiten ein Leben schnell nachstellbar. Mit einer ordentlichen Software (hier Lightroom 5) bin ich jeder Zeit in der Lage, Auskunft zu bestimmten Fragen schnell und einfach zu erteilen. Dies setzt natürlich ein gewisses Maß an Organisation und Disziplin voraus. Wenn man aber einmal von Grund auf damit angefangen hat, lässt es einen nicht mehr los. Also keine Angst vor den vielen Bildern.

Ja und seit August 2013 stelle ich ein paar ausgewählte Fotos einem breiteren Publikum auf der Webseite www.fotoforum-fotocommunity.de zur Schau. Eines meiner Bilder hat es schon in die Slideshow der Startseite geschafft. Ein bisschen Stolz darf ich da schon sein. Es spornt mich dazu noch an, weitere gute Aufnahmen zu machen und mich ständig weiter zu entwickeln. Dazu gehört für mich nun auch, meine Erfahrungen und Gedanken den webinteressierten Lesern mitzuteilen. Schließlich informiere ich mich auf anderen Webseiten und Fotoblogs auch, suche dort Antworten, Anregungen und Empfehlungen.

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Mit der hier genutzten Software Koken habe ich für mich die passende Weblösung gefunden, die ihren Schwerpunkt auf die Fotografie im Web hat. Das Zusammenspiel mit Adobe Lightroom ist einfach genial und macht richtig Spaß.